1. Judo Club Zweibrücken 1957 e.V.

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Verein
Verein
AddThis Social Bookmark Button

Chronik 1.Judo Club 1957 Zweibrücken:


1.Gründung:

Am 1.März 1957 war es soweit; 5 Personen gründeten den 1.Judo Club Zweibrücken.
Judo, viele Jahre im Nachkriegsdeutschland als „Kampfsportart“ von den Allierten verboten, bereicherte damit das Sportgeschehen in der Stadt der Rosen und Rosse.
Die Gründungsmitglieder waren Baumhardt, Bollig, Bouguet, Burkholder, Dillig. 1.Vorsitzender war Herbert Lange von 1957 –1966. Fleißig trainiert wurde in der damaligen Volksschule in Bubenhausen (heute ASB-Gebäude). Walter Tröster, ein Ingenieur der Firma john Deer, übernahm den Verein als 1.Vorsitzender im Jahr 1966 mit 27 Mitgliedern. Als neues Trainingsdomizil suchte man sich 1970 die Turnhalle des TV Ixheim.
Herausragend war in dieser Zeit der Beginn der Städtefreundschaft mit Boulogne sur Mer und dem dortigen JKC. Als Sinnbild dieser Verbindung dient die jahrzehntelange Freundschaft mit der Familie Libert, dem 1.Vorsitzenden des Vereins.

2. Im Roten Ochsen:

Aufgrund dem starken Mitgliederzuwachs (mittlerweile ca. 250) zog der JCZ 1973 in den Saal des Gasthauses „Roter Ochsen“ um. Krankheitsbedingt übernimmt 1983 Fahrlehrer Günter Hahn von Walter Tröster das Amt des 1.Vorsitzenden bis 2010. Danach führt sein Sohn Stephan Hahn die Geschicke des Vereins bis heute. Die erfolgreiche Nachwuchsarbeit trägt in den achtziger Jahren Früchte.
Zahlreiche Medaillen auf Landes- und Südwestebene sowie Erfolge bei den deutschen Meisterschaften werden errungen; der Grundstein für die spätere erfolgreiche Bundesligazeit gelegt. Unter der Leitung der Familie Nissle wird der „1.Mini-Club“ in`s Leben gerufen; ab 3 Jahre sind nun die ersten Schritte auf der Judomatte möglich. Die ersten Japaner kommen durch die Sportjugend nach Zweibrücken; viele Jugendliche des JCZ besuchen im Gegenzug das Mutterland des Judo! Diese phantastischen Eindrücke werden Sie ihr ganzes Leben nicht vegessen.
Wir steigen 1988 in die 2.Bundesliga auf und werden im ersten Jahr 1989 bereits ungeschlagen Meister.

3. Im Trainingszentrum “Am Otterstein“

Ab 1990 trainieren wir im umgebauten ehemaligen Supermarkt in Zweibrücken-Sechsmorgen im eigenen Dojo. Nach über 10.000 Stunden wird das Trainingszentrum im Jahr 1996 endgültig fertiggestellt und die Mitgliederzahlen sind mittlerweile auf 350 angestiegen. Nach der 2.Meisterschaft in der 2.Bundesliga steigen wir 1990 in die höchste Kampfklasse im wiedervereinigten Deutschland auf.  Als erster Zweibrücker Verein, der innerhalb von nur 6 Jahren aus der niedrigsten Klasse in der 1.Bundesliga aufgestiegen ist, wird er dabei bis 1999 Zweibrücker Sportgeschichte schreiben. Bis zu 1000 Zuschauer pro Kampftag erleben Weltklasse-Judo zum Anfassen.Wer dabei war, wird diese besondere Atmosphäre nicht vergessen!
Unser neues Vereinslogo entsteht 1997 durch Thomas Penner und Lothar Siegel. aul Gillet wird 1994 als langjähriger Freund und Förderer des JCZ anlässlich seines 80zigsten Geburtstages zum ersten Ehrenmitglied ernannt. 1998 erhält unser Dojo anläßlich des 60.Geburtstag unseres 1.Vorsitzenden den Namen „Günter Hahn Judohalle“, womit seine hohen Verdienste um den Zweibrücker Judosport bereits zu Lebzeiten gewürdigt werden.

 

JCZ unterstützt

Banner